Mittwoch, 14. Dezember 2016

Was kommt, was bleibt … Recruiting-Trends 2017

Mit dem Jahreswechsel wird es auch in den Personal-Abteilungen etwas ruhiger. Die Neueinstellungen für das erste Quartal sind vorbereitet oder abgeschlossen, die internen Wechsel mindestens geplant – Zeit, sich mit den Änderungen beim eigenen Job zu beschäftigen. Denn auch wenn die Grundaufgabe bleibt, ist die HR-Branche in einem stetigen Wandel.

2017 könnte es zum Beispiel sein, dass sich der Chef mehr in das Thema einmischt. Das legt zumindest eine Studie des Netzwerks LinkedIn nahe, nach der 83 % der Personalverantwortlichen angaben, dass die Akquise von Talenten die Priorität 1 im Unternehmen hat.*

Ungebrochen ist der Trend zum Active Sourcing. Kein Wunder – gewinnen die sozialen Netzwerke doch weiterhin an Beliebtheit. Dabei können und sollten Personalverantwortliche ihre Aktivitäten dort nicht allein auf die Suche beschränken. Denn ob eine Anfrage erfolgreich ist oder nicht, hängt u.a. von der Arbeitgebermarke ab. Sowohl LinkedIn als auch Xing und Facebook bieten Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, die eigene Marke zu stärken und bekannter zu machen.

Spannende Veränderungen verspricht das Real Time Engagement. Ergänzend zu den bereits bekannten digitalen Karrieremessen werden Personalverantwortliche künftig verstärkt auf Tools wie Live-Chat oder Live-Streaming, beispielsweise bei Facebook, zurückgreifen. Damit schreitet die Digitalisierung auch in unserer Branche weiter voran.

Wie weit dies den Arbeitsalltag eines Personalverantwortlichen wirklich verändern wird, werden die nächsten Monate zeigen. Es bleibt spannend …


* Hier geht es zu den Ergebnissen der Studie:

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