Montag, 27. Februar 2017

Digitales Recruiting – es geht auch einfacher

Schon lange setzen Unternehmen bei der Suche nach potenziellen Kandidaten auf Online-Angebote wie Stepstone oder Monster. Langsam entwickelt sich auch die Nutzung von Business-Netzwerken und Arbeitgeberportalen wie kununu zum Standard. Kein Wunder – werden so doch im Vergleich zu klassischen Stellenanzeigen mehr potenzielle Kandidaten in kürzerer Zeit erreicht.
So positiv dies für die Unternehmen ist, die aktiv auf der Suche sind: Aufwändig bleibt die Suche trotzdem. Schließlich reicht es keineswegs aus, einfach ein paar Stichworte in die Suchmaske einzugeben, um den langersehnten neuen Mitarbeiter zu finden.
Um beim Active Sourcing erfolgreich zu sein, müssen Suchen mit verschiedenen, gut durchdachten Kriterien ausgeführt werden. Die Treffer müssen gesichtet, analysiert und für das weitere Vorgehen dokumentiert werden. Schließlich müssen Sie einer hinreichend großen Menge von Personen Ihre Position vorstellen. Erst wenn Sie dann interessierte Rückmeldungen erhalten, geht es darum, mit den potenziellen Kandidaten zu kommunizieren – sich, das eigene Unternehmen und die vakante Position vorzustellen und Interesse zu wecken. All das kostet sehr viel Zeit – und diese ist bekanntlich eine wertvolle Ressource. Wie aufwändig dies sein kann, zeigt ein einfaches Beispiel: Allein die Suche nach dem Stichwort „Vertrieb“ in der Rubrik „Ich biete“ liefert bei Xing mehr als 10.000 Treffer – und dies bei einer regionalen Beschränkung auf München. Schränkt man die Suche auf den Technischen Vertrieb in München ein, sind es immerhin noch fast 600 Profile, die gesichtet, priorisiert und gezielt kontaktiert werden wollen.
Dabei könnten Personalverantwortliche ihr Team von zeitraubende Routinearbeiten entlasten und ihnen damit mehr Freiraum für wertschöpfende und höherqualifizierte Tätigkeiten verschaffen, nämlich für den persönlichen Dialog mit Kandidaten. Möglich macht das eine Meta-Suchmaschine, die mehrere Netzwerke und Online-Börsen gleichzeitig nach potenziellen Kandidaten durchsucht, die Ergebnisse entsprechend priorisiert und mit den Bewerbern nach Unternehmensvorgaben kommunizieren. Dabei können Unternehmen selbst festlegen, zu welchem Zeitpunkt der „virtuelle Mitarbeiter“ die bisherigen Ergebnisse an das Team übergibt. Dieses kann sich dann auf die aussichtsreichsten Kandidaten konzentrieren und so in kürzerer Zeit und mit geringeren Kosten die vakanten Positionen besetzen.

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