Donnerstag, 9. Februar 2017

Vom motivierten Mitarbeiter zum Talent Scout


Für alle, die sich mit dem Thema Personalsuche beschäftigen, dürfte diese Entwicklung keine Überraschung sein: Employer Branding wird auch 2017 einer der wesentlichen Bausteine sein, um neue qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen.

Dabei geht es jedoch nicht nur darum, durch entsprechende Marketingmaßnahmen auf sich aufmerksam zu machen – Employer Branding will gelebt werden. Nach außen und innen. Denn spätestens nach den ersten Tagen im Unternehmen weiß Ihr Kandidat, ob das Unternehmen hinter den eigenen Markenwerten und –versprechen steht oder nur eine Marketing-Fassade aufgebaut wurde, um Bewerber zu ködern.

Internes  Employer Branding dient dabei zunächst einmal der Mitarbeiterbindung. Je mehr er sich mit dem Unternehmen identifiziert, je mehr er sich wertgeschätzt fühlt, umso geringer ist die Wechselbereitschaft zu einem anderen Unternehmen. Zudem ändert sich in der Regel auch das Verhalten der Mitarbeiter zum Positiven: Wer Wertschätzung gegenüber der eigenen Arbeit erfährt, handelt kundenorientierter und ist eher dazu bereit, Wissen mit Kolleginnen und Kollegen zu teilen. Zwei gute Gründe, in Employer Branding zu investieren.

Grund Nummer Drei wird häufig übersehen: Zufriedene Mitarbeiter sprechen positiv über ihren Arbeitgeber. Sie empfehlen ihn weiter und sprechen potenzielle Kandidaten bei freien Positionen aktiv an. Damit werden sie quasi zum Talent Scout für Ihr Unternehmen – und dies überall da, wo sie sich bewegen: Im privaten Umfeld ebenso wie bei Business-Network-Events, im Gespräch mit Kunden und Freunden. Dabei können sie den potenziellen Kandidaten einen ganz persönlichen Einblick hinter die Kulissen geben und so mehr Werte und Botschaften transportieren, als dies eine Stellenanzeige jemals könnte.


Employer Branding zahlt sich also – wenn man es richtig macht – gleich mehrfach aus. Und hilft Ihnen dabei, auf einfachem Weg die Mitarbeiter zu finden, die ins Unternehmen passen. Denn keiner Ihrer Mitarbeiter wird jemanden anwerben, mit dem er nicht zusammenarbeiten mag oder von dessen Leistung er nicht überzeugt ist.

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