Donnerstag, 11. Mai 2017

Vorsicht Datenklau! Warum genaues Hinsehen lohnt


Stellenanzeigen im Internet sind kostengünstig bis kostenlos. Das hat Datendiebe in Großbritannien auf den Plan gerufen: Mit Fake-Anzeigen sind sie an sensible Daten potenzieller Bewerber gelangt und haben sie später verkauft oder zum einkaufen genutzt.

Noch sind solche Fälle vor allem aus Großbritannien und den USA bekannt, wie der Blog karrierebibel.de berichtet. Doch wer weiß schon, wann diese schlechte Idee den Sprung nach Deutschland schafft.

Deshalb: Seien Sie vorsichtig. Gerade dann, wenn die Jobs außerhalb von Online-Stellenbörsen angeboten werden. Überprüfen Sie die Adressangaben des Unternehmens, beispielsweise durch eine Online-Recherche oder einen Anruf. Die meisten Unternehmen haben zudem auch eine eigene Seite mit Stellenangeboten. Gleichen Sie die vakante Position mit den Angeboten dort ab. Ist die Stelle nicht dabei, sollten Sie nachfragen.

Möchte jemand Ihre Bankdaten haben, um beispielsweise Ihre Bonität zu prüfen – als Voraussetzung für eine Arbeit im Unternehmen – ist höchste Vorsicht gefragt. Gleiches gilt, wenn für irgendwelche Service-Leistungen während des Bewerbungsprozesses Gebühren erhoben werden – beispielsweise mit der Begründung, das ein Arbeitsvisa beantragt werden muss oder der Kandidat dafür ein Bewerbertraining durchlaufen soll.



Mehr zu diesem Thema lässt sich hier nachlesen:

stellenpakete.de/gefaelschte-stellenanzeigen-das-ueble-geschaeft/
karrierebibel.de/fake-stellenanzeigen-identitaetsklau-bei-der-jobsuche/

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