Donnerstag, 6. Juli 2017

Mobile Recruiting wird wichtiger

Beim Online-Kauf oder der schnellen Recherche ist es für uns längst zum Standard geworden, nach dem Smartphone zu greifen. Bei der Suche nach dem nächsten Job nutzen jedoch noch 70,8 % Laptops – dies ergab die Studie Recruting Trends 2017 von Monster. Können Unternehmen deshalb das Thema Mobile Recruiting aussitzen? Keineswegs, denn die Zahl der Kandidaten, die sich unterwegs via Smartphone über potenzielle Arbeitgeber und Jobs informieren, steigt an. So ist im Vergleich zum Vorjahr die Nutzung von Smartphones und Tablets zu diesem Zweck um 11,4 Prozentpunkte bzw. 1,1 Prozentpunkte gestiegen.

Für die Bewerbung auf offene Stellen nutzen nur 13,0 Prozent bzw. 11,7 Prozent der Kandidaten häufig das Smartphone bzw. das Tablet. 69,1 Prozent der Kandidaten finden die mobile Bewerbung am Smartphone umständlich ist, 44,6 Prozent sehen dies auch in Bezug auf die Nutzung des Tablets so. Dies liegt u.a. daran, dass über die mobilen Endgeräte nicht alle benötigten Dateien zur Verfügung stehen. Bei der Speicherung der Dateien im Web ist für 55,1% mit Sicherheitsbedenken verbunden.

Was bedeuten diese Studienergebnisse für die Unternehmen? Zum einen ist davon auszugehen, dass auch bei der Jobsuche Smartphones und Tablets immer wichtiger werden. Arbeitgeber sollten deshalb schon jetzt an Lösungen arbeiten, mit denen die Bewerbung auf mobilen Endgeräten einfacher wird. Dazu gehört u.a. die Karriereseite für die Nutzung auf mobilen Endgeräten zu optimieren und beispielsweise in einem ersten Schritt das Xing- oder Linkedin-Profil zu akzeptieren. Kommt der Kandidat in Frage, können weitere Informationen abgerufen werden.

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