Donnerstag, 31. August 2017

Mobile Jobsuche mit LinkedIn

Auch das zweite große B2B-Netzwerk bietet die Möglichkeit der mobilen Jobsuche. Anders als Xing setzt LinkedIn dabei auf eine App, die kostenlos zur Verfügung steht und in die sich der User mit seinen LinkedIn-Daten einloggen kann.

Einer der wichtigsten Unterschiede: Während die Xing-Angebote allein auf dem Profil basieren und zu einem bestimmten Zeitpunkt versendet werden, hat der User bei LinkedIn mehr Möglichkeiten. So schlägt die App zwar auch auf Basis des Profils Jobs vor – der User kann aber weitere Stichwörter für die Suche hinzufügen. Für alle, die sich beruflich verändern möchten, ist dies sehr hilfreich.

Vorteil 2: Der User entscheidet selbst, ob er Jobbenachrichtigungen automatisch erhalten oder nur nach Angeboten suchen möchte. Die Aktivierung dieses Service geschieht denkbar einfach indem der User auf das +-Icon tippt. Die Deaktivierung geschieht genauso einfach und problemlos.

Genauere Trefferquote durch Filter

Über einen entsprechenden Filter lassen sich zudem Parameter wie Vollzeit, Suchradius und Veröffentlichungsdatum einstellen. Anders als bei Xing, wo die Jobangebote nur einmal in der Woche versendet werden, kann der User bei LinkedIn festlegen, ob die Jobangebote einen Tag, 2-7 Tage, 8-14 Tage oder 15-30 Tage aktiv sein dürfen. Über weitere Filter lassen sich Tätigkeitsbereiche, Branche und Berufserfahrung auswählen. Damit kann die Zahl der unpassenden Angebote eingeschränkt werden.

Startet man die App, bekommt der User aktuelle Stellenausschreibungen angezeigt. Diese lassen sich speichern, um sie später genauer anzusehen. Wer mag, kann sich – soweit der Arbeitgeber dies zulässt – auch direkt online bewerben. Ist der Job doch noch nicht perfekt, kann sich der User unterhalb der Anzeige über ähnliche Stellenausschreibungen informieren. Dabei sind die Stellenangebote – anders als bei Xing – mengenmäßig nicht begrenzt.

Durchaus vorteilhaft ist die Anzeige der Kontakte, die der User bei den potenziellen Arbeitgebern hat. Diese lassen sich mit der App leicht und ohne Umwege kontaktieren, um beispielsweise mehr über das Unternehmen zu erfahren.

Fazit

LinkedIn erwartet von den Usern, dass sie mitdenken und hinterlegen, welche Art von Position sie sich wünschen. Dafür erhalten die User die gewünschten Stellenausschreibungen und Zusatzinformationen auf Wunsch aktueller als beim Wettbewerber.

Welche mobile Lösung bevorzugt wird – Xing oder LinkedIn – wird von den persönlichen Vorlieben abhängen. Wer sich einfach und ohne viel Arbeit auf dem Laufenden halten will, ist mit den Xing-Angeboten via WhatsApp gut bedient. Alle, die ihre berufliche Zukunft aktiver planen, sollten sich jedoch auch die LinkedIn-App ansehen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen