Freitag, 8. September 2017

Fehlbesetzungen vermeiden

Die Suche nach neuen Mitarbeitern und ihre Einarbeitung ist zeit- und kostenintensiv. Umso ärgerlicher, wenn beide Parteien nach einer Weile feststellen, dass es nicht passt – sei es aus fachlichen oder persönlichen Gründen. Denn dann heißt es: Alles zurück auf Start. Oder aber mit Bewerbern sprechen, denen man eigentlich schon abgesagt hat.

Dabei lässt sich das Risiko einer Fehlbesetzung leicht reduzieren, wenn man bereit ist im Vorfeld entsprechend Zeit zu investieren. In eine detaillierte und aussagekräftige Stellenbeschreibung und der Beschreibung der gewünschten Soft Skills. Folgende Fragen können dabei helfen:

  • Welche Qualifikationen sollte der Bewerber mitbringen? Was davon ist unabdingbar, was nice to have?
  • Welche Erfahrungen sollte der Bewerber haben?
  • Für welche Unternehmen sollte er schon gearbeitet haben?
  • Welche Qualifikationen könnte sich ein Bewerber auch noch nach Arbeitsbeginn aneignen, um dem Wunschprofil besser zu entsprechen? 
  • Welche persönlichen Eigenschaften sind wichtig für den Job?
  • Welche Persönlichkeit passt ins Team und in die Unternehmenskultur?

Ein Blick auf die Profile in den B2B-Netzwerken LinkedIn und Xing kann Ihnen erste Auskunft zu diesen Fragen geben. Als Personalverantwortlicher sollten Sie sich damit jedoch nicht zufrieden geben. Nachfragen zeigt dem Kandidaten nicht nur, dass Sie sich für ihn und seinen Werdegang interessieren – es bringt Ihnen weitere Informationen über die Qualifikation und darüber, wie der Bewerber tickt.

Hilfreich können auch gemeinsame Kontakte sein, die Ihnen aus erster Hand berichten können, wie der Kandidat arbeitet und sich gegenüber Kunden, Kolleginnen und Kollegen verhält. Auch hier hilft ein Blick in die B2B-Netzwerke, die Ihnen Auskunft über gemeinsame Kontakte geben – sofern der Kandidat dies in seinen Einstellungen freigegeben hat.



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