Dienstag, 18. Oktober 2016

Employer Branding – mehr als eine Marketing-Maßnahme

Wenn es darum geht, die Besten der Besten für das Unternehmen zu gewinnen, kommt schnell die Sprache auf Employer Branding. Das Ziel: Unternehmen möchten sich als attraktiver Arbeitgeber auf dem Markt positionieren.
Was verführerisch klingt, ist jedoch nicht immer leicht umzusetzen. Denn Kern dieser unternehmensstrategischen Maßnahme ist es, eine unverwechselbare Arbeitgebermarke aufzubauen. Diese muss zur Marke des Unternehmens selbst passen und es positiv von anderen Arbeitgebern abheben. Broschüren, Flyer oder eine Karrieresite im Internet alleine reichen nicht aus, um dieses Ziel zu erreichen. Gefragt ist vielmehr eine langfristige Strategie, die von der Statusbeschreibung über die Definition des Markenkerns und der Markeneigenschaften bis hin zur Umsetzung Zeit und Engagement erfordert. Die Identität und Werte des Unternehmens müssen dabei ebenso berücksichtigt werden wie seine Stärken und die Bedürfnisse potenzieller Arbeitnehmer. Ganz konkret kann das z.B. heißen: Geben Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht und eine Stimme, lassen Sie Mitarbeiter/innen zu Wort kommen und gehen Sie offen mit den Feedbacks aus Arbeitgeberportalen (z.B. kununu©) um.
Der Aufwand lohnt. Denn abgesehen davon, dass bekannte und positiv besetzte Marken bessere Chancen bei potenziellen Kandidaten haben, wirkt die Arbeitgebermarke auch nach innen. Sie erhöht die Mitarbeiterbindung ebenso wie die Motivation der Beschäftigten, die sich stärker mit ihrem Arbeitgeber identifizieren – und ihn im Zweifel auch weiterempfehlen. Dies macht die Ansprache und Gewinnung potenzieller Kandidaten für Ihre Personalabteilung auf Dauer leichter.


Fünf Schritte zum Aufbau einer Arbeitgebermarke:
  1. Definieren Sie die Ziele und die Zielgruppen des Employer Branding
  2. Analysieren Sie den Status Quo Ihrer Arbeitgeberkommunikation
  3. Arbeiten Sie Ihre Employer Value Proposition (EVP) aus 
  4. Konzipieren Sie die Kommunikationsmaßnahmen und setzen Sie diese um
  5.  Prüfen Sie regelmäßig, ob die Botschaften von der Zielgruppe wie gewünscht verstanden wird und die Maßnahmen die gewünschten Erfolge zeigen





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